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Das Hausarztzentrierte Versorgung HZV Hausarztmodell einfach erklärt

  • Autorenbild: Renata Engelthaller
    Renata Engelthaller
  • 3. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Apr.

Was ist die Hausarztzentrierte Versorgung HZV?

HZV steht für Hausarztzentrierte Versorgung. Es handelt sich um ein freiwilliges Versorgungsmodell der gesetzlichen Krankenkassen, bei dem der Hausarzt oder die Hausärztin die zentrale Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Anliegen ist.


Patientinnen und Patienten entscheiden sich bewusst für eine Hausarztpraxis ihres Vertrauens und melden sich dort verbindlich an. Von hier aus wird die medizinische Versorgung koordiniert - von der Diagnostik über Therapien bis hin zur gezielten Überweisung zu Fachärztinnen und Fachärzten.


Die Teilnahme an der HZV ist freiwillig, kostenfrei und kann in der Regel jährlich gekündigt werden.


Übergewicht und metabolisches Syndrom verstehen und behandeln.

Warum gibt es die HZV?

Das Gesundheitssystem wird immer komplexer: viele Fachrichtungen, lange Wartezeiten, doppelte Untersuchungen und unübersichtliche Befunde. Die HZV wurde eingeführt, um genau hier anzusetzen:

  • bessere Koordination der Behandlung

  • weniger Doppeluntersuchungen

  • mehr Zeit für ärztliche Gespräche

  • stärkere Rolle der Hausärztin als Lotsin im System


Kurz gesagt: mehr Struktur, mehr Qualität, mehr Kontinuität.



Vorteile der HZV für Patientinnen und Patienten


Die HZV bringt spürbare Vorteile im Alltag:


  1. Eine feste ärztliche Bezugsperson

Ihre Hausärztin kennt Ihre Krankengeschichte, Ihre Medikamente und Ihre persönliche Situation. Das schafft Vertrauen und Sicherheit.


  1. Bessere Koordination

Überweisungen zu Fachärzten erfolgen gezielt und sinnvoll. Befunde laufen wieder in der Hausarztpraxis zusammen - nichts geht verloren.


  1. Mehr Zeit für Gespräche

HZV‐Praxen können sich mehr Zeit für ihre Patientinnen nehmen, insbesondere bei chronischen

Erkrankungen oder komplexen Fragestellungen.


  1. Weniger unnötige Untersuchungen

Doppelte Blutabnahmen, Mehrfach‐Bildgebung oder widersprüchliche Therapien werden vermieden.


  1. Oft schnellere Termine

Viele Krankenkassen ermöglichen HZV‐Patientinnen bevorzugte Termine bei teilnehmenden Fachärzten.


  1. Gesundheitsuntersuchung alle zwei Jahre möglich

HZV‐Teilnehmende können die gesetzliche Gesundheitsuntersuchung (Check‐up) alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dadurch lassen sich Risikofaktoren und Erkrankungen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln.


  1. Keine Nachteile

Keine Zusatzkosten, keine Einschränkung bei medizinisch notwendigen Behandlungen.


Berücksichtigen Sie die Ernährung. Berechnen Sie Ihre tägliche Kalorienzufuhr. Treiben Sie täglich regelmäßig Sport.

Für wen ist die HZV besonders sinnvoll?


  • Menschen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herz‐ oder

  • Lungenerkrankungen)

  • Patientinnen mit mehreren Medikamenten

  • Ältere Menschen

  • Alle, die eine persönliche, koordinierte und nachhaltige medizinische Betreuung wünschen


Fazit

Die hausarztzentrierte Versorgung steht für moderne, strukturierte und menschliche Medizin. Sie stärkt die Rolle der Hausärztin, verbessert die Behandlungsqualität und macht das Gesundheitssystem übersichtlicher - für alle Beteiligten.


Gerne beraten wir Sie persönlich, ob die HZV für Sie geeignet ist und welche Krankenkassen teilnehmen.


Ihre Hausarztpraxis Dachau Altstadt


Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Lassen Sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen, um Folgeerkrankungen früh zu erkennen.



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